„ … und eh man wehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.“

Zum 200. Todestag des Wortkünstlers und „felix aestheticus“ Christoph Martin Wieland

von Maximilian Gränitz

Christoph_Martin_Wieland_1733-1813

Christoph Martin Wieland (1733–1813), Porträt von F. Jagemann (Public Domain)

„So sehr auch jederzeit sein Blick auf das Irdische, auf die Erkenntnis, die Benutzung desselben gerichtet schien — des Außerweltlichen, des Übersinnlichen konnte er doch, als ein vorzüglich begabter Mann, keineswegs entbehren.“

Johann Wolfgang von Goethes Rede in der Trauerloge „Amalia“ in Weimar feiert den Ältesten des klassischen Viergestirns von Weimar als einen sinnlichen und tüchtigen Schriftsteller. 1733 im schwäbischen Biberach geboren, schrieb er in der Kindheit erste lateinische und deutsche Verse und hatte kurz darauf das Gros der römischen Klassiker gelesen. Mehr

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