Stromausfall im Bauhaus
04 Mar 2012 Hinterlasse einen Kommentar
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Ein Kunstabenteuer
von Kathleen Heimrich
„Verzeihen Sie, wenn ich störe, aber was machen Sie denn in dieser Kiste? Sie gehören doch in den Küchenschrank!“ stellt Paul fest und richtet seine Frage an eine Kaffeekanne mit Goldrand, welche er im Keller des Bauhaus findet. Paul ist der Sohn des Hausmeisters im Bauhaus und geht während eines Stromausfalls mit seiner Taschenlampe auf Entdeckungsreise durch die Kellerräume der Kunsthochschule. Hier trifft er auf zahlreiche ausgesonderte Dinge, die ihm immer wieder erklären, dass sie für diese neue Kunstrichtung nicht „funktional“ genug sind. Mehr
Von Friseurstühlen, Amviehtheatern und den Festspielen bei Reuth
26 Feb 2012 Hinterlasse einen Kommentar
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Kulturelle Entdeckungen im Thüringer Osten
von Stefanie Kießling
Weimar, Erfurt und die Wartburg – wer durch das kleine Thüringen reist, ist schnell fertig? Weit gefehlt! Hier glänzen und schlummern kulturelle Schätze dicht an dicht: Burgen, Schlösser, Landschaftsparks, Kirchen, Rittergüter oder technische Denkmäler. Doch mit ihnen ist es wie mit den Menschen – manche rücken prachtvoll, frech und keck in den Vordergrund, andere wollen entdeckt und erobert werden. Gut, wenn da ein kompetenter Kulturführer alle gleichberechtigt in den Blick nimmt. Einer? Thüringens Kultur ist so reich, dass sie gar nicht zwischen zwei Buchdeckel passt, sondern mehrere Bände füllt. Mehr
Athen an der Saale
28 Jan 2012 Hinterlasse einen Kommentar
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Dichter und Gelehrte über Jena und seine Universität
von Robert Eberhardt
Das von Günter Schmidt herausgegebene Lesebuch möchte Texte aus allen Epochen versammeln, die sich der alten thüringischen Universitätsstadt, dem „Saale-Athen“, widmen und aus ihrer bewegten Geschichte berichten. Dafür wurde der Fokus recht weit gefasst und wir finden offizielle Schreiben ebenso wie persönliche Erinnerungen aus dem Alltäglichen oder Berichte aus Krisen- und Katastrophenzeiten. Ein Mindestmaß an sprachlicher und literarischer Qualität eint die Beiträge. Dass Jena nach Weimar die am häufigsten beschriebene Literaturstadt Thüringens ist und daher nur einige Fixsterne präsentiert wird, gibt der Herausgeber einleitend zur Kenntnis. Trotzdem ist ein Kompendium aus mehr als 130 Beiträgen entstanden, das Jena von vielen Perspektiven aus beleuchtet. Mehr
In der Fremde Brücken bauen
13 Aug 2011 1 Kommentar
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Johann August Röblings Reise in den Ruhm (Hrsg. von Iris Roebling)
von Stefanie Kießling
Wer die Heimat verlässt, bricht oft so manche Brücke hinter sich ab. Der Thüringer Ingenieur Johann August Röbling (später John Roebling) machte es umgekehrt – er wanderte 1831 von Mühlhausen nach Amerika aus, und begann dort den Bau einer der berühmtesten Brücken der Welt: die Brooklyn Bridge in New York. Damit hat er für die Stadt, ja für die Welt ein Wahrzeichen geschaffen. Diese Brücke steht symbolisch für New York und Amerika, versinnbildlicht den technischen Fortschritt und die Freiheit. Wie passend, war es schließlich der Wunsch nach Freiheit, der Röbling in die Ferne trieb. Mehr
Weimar als Exil
11 Mai 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Erfahrungsräume französischer Revolutionsemigranten 1792–1803 (Friedemann Pestel)
von PD Dr. Thomas Höpel
Im Zuge der Ablösung der großen strukturalistischen Entwürfe über die Wirkung der Französischen Revolution von 1789 durch vermehrt kulturgeschichtliche Studien insbesondere nach 1989 wurden auch die Emigranten, die aufgrund der Revolution Frankreich verließen, unter neuen Gesichtspunkten zum Objekt der Forschung. Um kulturellen und technologischen Transfers auf die Spur zu kommen, drängte sich die Erforschung der Emigranten als potentielle Mittler auf. Mehr
Ein deutscher Prinz in England
18 Apr 2011 1 Kommentar
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Biografie über Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (Hans-Joachim Netzer)
von Robert Eberhardt
Die Hochzeit Prinz Williams mit Catherine Middleton am 29. April gilt dieses Jahr als Höhepunkt des weltweiten Medienboulevards, welcher die Aufmerksamkeit einmal mehr auf das englische Königshaus lenkt. Wer mag, kann dies zum Anlass nehmen, sich mit den Thüringer Wurzeln der britischen Royals zu beschäftigen, denn seit 1840 trug die Familie den Namen des wettinischen Hauses Sachsen-Coburg-Gotha und legte diesen erst im Zuge des Ersten Weltkrieges am 17. Juli 1917 zugunsten der Bezeichnung „Windsor“ ab. Mehr
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